Mediationsangebote für Geflüchtete und Betroffene

Zu hunderttausenden kommen Menschen aus einer anderen Welt nach Europa. Für die allermeisten ist Deutschland sehr fremd. Das kann Angst machen. Vielleicht fühlen sie sich isoliert, entwurzelt. Ihre Zukunft ist völlig ungewiss. Neben Nahrung und Unterkunft brauchen sie vor allem eins: Verständnis und „emotionale Sicherheit“.

 

In deutschen Städten und Gemeinden ziehen fremdartige Menschen ein, zu hunderten, zu tausenden. Wir können oft nicht mit Ihnen sprechen, sie sind uns unbekannt, vielleicht auch unheimlich. Das kann zu Gefühlen wie Angst und Ablehnung führen. Das hindert uns in Beziehung zu treten. Wir möchten helfen und brauchen dafür einen sicheren Rahmen und Vertrauen in uns, in die Zukunft.

 

Ein mediativer Prozess auf Grundlage der GfK (nach M. Rosenberg) schafft Verbindung, Verständnis und Akzeptanz des „Fremden“. Und das in sehr kurzer Zeit.

 

Wie ist das möglich ?

 

Die GfK konzentriert sich auf das, was alle Menschen verbindet, egal welcher Kultur, Religion oder Nationalität sie angehören: Es sind die universellen Bedürfnisse (Sicherheit, Autonomie, Anerkennung uvm) die wir alle miteinander teilen. An diesem Ort können wir Fremdheit in Freundschaft verwandeln.

 

Unser Team, bestehend aus lizensierten und durch eine anerkannte Vollausbildung qualifizierten MediatorInnen, in engem Kontakt und Austausch mit Psychologen und Therapeuten, arbeitet auf Grundlage der GfK. Wir bieten verschiedene Formen der Unterstützung für Hilfsorganisationen, Behörden, Schulen und natürlich für die am meisten Betroffenen, für Flüchtlinge, an.

 


Brief von Christoph Hatlapa zum Einsatz der Bundeswehr in Syrien und der im Flüchtlingsdrama verborgenen Chance.